English summary: Human conduct normally entails risks for others. The law provides several remedies to balance freedom of action and protection against risks. Rudiger Wilhelmi studies the actio negatoria, which allows the restoration of infringements so as to prevent further damage and can also serve as a basis for prohibitory injunctions. He also looks at tort law, which awards damages for pain and loss already suffered. He shows how they are able to protect individual freedom by granting rights, while at the same time taking the public interest, for example regarding protection of the environment, into account. The author also explains the criteria for finding a duty of care. This duty is a prerequisite not only for a claim to damages under tort law but also for mandatory or prohibitory injunctions under the actio negatoria . The notion of risk is thus a core element of both tort law and the actio negatoria. German description: Menschliches Verhalten ist regelmassig mit Risiken fur andere verbunden. Der damit notwendigen Abgrenzung der Freiheits- und Risikospharen des Handelnden und der durch dessen Verhalten Betroffenen dienen insbesondere die negatorische und die deliktische Haftung, indem sie den Betroffenen mehr oder weniger Risikoschutz gewahren. Sie stehen dabei in einem funktionellen Erganzungsverhaltnis; wahrend die negatorische Haftung auf Unterlassung und Beseitigung drohender Beeintrachtigungen gerichtet ist, hat die deliktische Haftung den Ersatz des Schadens durch in der Vergangenheit liegende Beeintrachtigungen zum Gegenstand. Rudiger Wilhelmi untersucht die Voraussetzungen der negatorischen und deliktischen Haftung, die es erlauben, das Haftungsrecht als Schutz der individuellen Freiheit durch subjektive Rechte aufzufassen und trotzdem Allgemeininteressen, etwa am Umweltschutz, hinreichend zu berucksichtigen. Er arbeitet insbesondere heraus, dass neben der deliktischen auch die negatorische Haftung eine Verkehrspflichtverletzung voraussetzt, und bestimmt die Kriterien, die bei der Interessenabwagung zur Ermittlung der jeweils relevanten Verkehrspflichten zu berucksichtigen sind; dabei zeigt er anhand der gesetzlichen Wertungen auf, dass das von der deliktischen Haftung vorausgesetzte Verschulden anders als die Verkehrspflichten subjektiv zu bestimmen ist. Bei der Festlegung der Kriterien misst der Autor dem Risiko, das Erfordernis der negatorischen Haftung, Zurechnungsgrund der deliktischen Haftung und auch zentraler Gesichtspunkt der Verkehrspflichten ist, besondere Bedeutung bei.

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